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Zechine

(Weitergeleitet von Zecchine)

Zechine (auch Zecchine, ital. zecchino, von ital. zecca = die Münzstätte) ist eine Bezeichnung für den Dukaten des venezianischen Typs. Auf der Vorderseite übergibt der hl. Markus dem knienden Dogen die Herzogsfahne, auf der Rückseite steht Christus in einer Mandorla. Die Umschriften nennen in abgekürzter Form den Namen des jeweiligen Dogen, den hl. Markus und die Republik Venedig, und auf der Rückseite den Spruch Sit tibi Christe datus qui tu regis iste ducatus = Dir, Christus, der Du herrschst, sei dieses Herzogtum geweiht.

Mit diesen Bildern und mit immer gleich bleibendem Goldgehalt von etwa 3,5 g wurde die Zechine ab 1284 bis zum Ende der Republik Venedig und danach sogar noch von den Habsburgern bis zum Jahr 1815 geprägt.

Die Zechine war gutes Geld, das im Handel gern genommen wurde; durch die weiten Handelsbeziehungen Venedigs verbreitete sie sich weithin, und deshalb prägten auch andere Münzherren diesen Typ gern nach.

Bild:Zechine_Venedig_M_Steno.jpg

Venedig, Doge Michele Steno, 1400-1413, Umschriften: MICHAEL STEN / S(anctus) M(arcus) VENETI, Rv. SIT T XPE DAT Q T – REGIS ISTE DVCAT

Bild:Zechine_Rom_Senat.jpg

Rom, der römische Senat, 14.-15. Jh., Umschrift (am Fahnenschaft von unten beginnend): SENATOR VRBIS – S. PETRVS, Rv. ROMA CAPVT M-V(N)DI. S.P.Q.R

Bild:Zechine_Rhodos.jpg

Johanniterorden auf Rhodos, Fabrizio del Carretto, 1513-1521, Umschriften: F. FABRICII. D. GRA / S. IOANNIS, am Fahnenschaft MFX, Rv. SIT T XPE DATO – REGIS ISTE DV

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