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Zürich, Prägestätte

Zürich als Kanton der Schweizerischen Eidgenossenschft prägte seit dem Mittelalter bis zum Übertritt in die moderne Schweiz (1848) laufend eigene Münzen. Relativ zu den anderen souveränen Kantonen war sein Gulden der höchstbewertete. Nach dem Zusammenbruch des ersten schweizerischen Zentralstaats (der Helvetischen Republik) mit neugeschaffenem Münzwesen, kehrten die Kantone zu ihren alten Währungen zurück. Geprägt wurden aber weiterhin Franken, Batzen und Rappen. 16 Batzen entsprachen einem Zürcher Gulden, eingeteilt in 40 Schillinge 480 Haller. 3 Haller waren identisch mit 1 Rappen. 1 Schilling galt 4 Rappen. Der damalige Schweizerfranken galt ursprünglich 1 1/2 Franc Frankreichs, wurde aber nach 1848 zu nur noch 1.42 in den neuen Franken umgetauscht. Da in der Schweiz nie genug Münzen für den Eigenbedarf geprägt wurden, liefen fremde Nominale um. Sogar die erste Banknote im Kanton Zürich lautete auf Brabanter Thaler. 1810 gab es für 10 Zürcher Gulden eine Louis d'or, der 12 Luzerner Gulden oder 13 Schwyzer Gulden entsprach. 1819 entschlossen sich alle Kantone, den alten französischen Münzfuss des Livre anzuwenden (anstelle des Franc). Dies bedeutete eine geringfügige Abwertung im Verhältnis 81 : 80.


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