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Walzenprägung

Prägemethode von Münzen im 16. bis 18. Jahrhundert

Bei der Walzenprägung wurden zwei gravierte Stahlwalzen gegeneinander gedreht. Dazu nutzte man menschliche Muskelkraft, Wasserkraft oder Göpelwerke, die von Pferden bewegt wurden. Zwischen die Walzen schob man dünne Metallstreifen, die Zaine. Auf ihnen markierten sich Vorder- und Rückseite der Münze. Anschließend musste das Geldstück aus dem Metallstreifen geschnitten oder geschlagen werden. Das Verfahren hatte den Nachteil, dass schwach gebogene Münzen entstanden, die leicht oval waren. Sammler erkennen die mit der Walze beziehungsweise auf dem Taschenwerk mit seinen "pilzförmig" gebogenen Stempeln geprägten Münzen sofort. Es war nicht möglich, die gebogenen, ovalen Münzen am Rand mit Mustern oder Inschriften zu versehen. Das war aber wichtig, um hochwertige Gold- und Silbermünzen vor illegaler Gewichtsverminderung und anderen Manipulationen zu schützen.

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Taler 1696 der Grafschaft Montfort als Beispiel für eine Walzenprägung

Bild:Walzenprägung_Montfort_Seite.jpg

vom oberen Rand her gesehen.

Von "http://www.numispedia.de/Walzenpr%E4gung"

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