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Währungsreform

Eine Währungsreform ist eine grundlegende Neugestaltung des Währungssystems.

In Deutschland gab es in den letzten einhundert Jahren vier Währungsreformen:

Die Währungsreform 1923 hatte das Ziel, die Inflation zu beenden. Dabei wurden 1.000.000.000.000 Mark in 1 Rentenmark eingetauscht.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde in den westlichen Besatzungszonen die Deutsche Mark und in der sowjetischen Besatzungszone die Mark der DDR eingeführt. Dabei stand in den Westzonen jeder Person ein "Kopfgeld" von 40 DM zu, welches 1 zu 1 getauscht und in Scheinen zu 20 Mark, 10 Mark und 2x 5 Mark ausgezahlt wurde. Darüber hinausgehende Beträge wurden nur noch im Verhältnis 10 Reichsmark = 1 Deutsche Mark eingetauscht, aus diesem Grund wurden viele der silberhaltigen Münzen zu 2 und 5 Reichsmark gehortet und sind noch heute sehr häufig.

Zur Wiedervereinigung wurde in der DDR die Deutsche Mark eingeführt.

Um die Währung innerhalb der Europäischen Union zu vereinheitlichen, führte man unter anderem in Deutschland den Euro ein.

Eine Währungsreform ist nicht zu verwechseln mit einer Währungsunion.

Von "http://www.numispedia.de/W%E4hrungsreform"

Diese Seite wurde bisher 3669 mal abgerufen. Diese Seite wurde zuletzt geändert um 12:53, 31. Aug 2006. Inhalt ist verfügbar unter der Creative Commons.


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