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Vierschlag

Das Ausschneiden runder Schrötlinge aus den Zainblechen ergab wegen der ungenutzten Zwischenräume viel Abfall, der wieder eingeschmolzen werden mußte. In Teilen von Süddeutschland (z. B. Bayern, Regensburg und Wien) verwendete man deshalb in der Zeit von etwa 1200 bis 1500 die Methode des Vierschlags: Das Zainblech wurde ohne Abfall und Verlust in Vierecke geschnitten. Um dem Schrötling die scharfen Kanten und spitzen Ecken zu entfernen, schlug man dann mit vier Hammerschlägen die vier Kanten platt, wodurch der Schrötling eine rundliche Form erhielt. Der Schrötling hatte nun in der Mitte, wo die Hammerschläge ihn nicht getroffen hatten, ein Viereck von der ursprünglichen Dicke, und an den Seiten war er viel dünner. Dann wurde der Schrötling beprägt. Aber nur im mittleren Viereck konnte sich das Stempelbild abformen; die Ränder waren so dünn, daß sie von den Stempeln nicht mehr erfaßt wurden.

Bild:Vierschlagpfennig_München_EW.jpg

Bayern, Ernst I. und Wilhelm III., Münzstätte München.

Von "http://www.numispedia.de/Vierschlag"

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