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Trient, Prägestätte

Im Cillier Erbfolgekrieg zwischen Kaiser Friedrich III. und Graf Johann von Görz musste dieser nach anfänglichen Erfolgen im Jänner 1460 den für ihn katastrophalen Waffenstillstand von Pusarnitz hinnehmen. Er verlor damals unter anderem alle seine Besitzungen jenseits der Lienzer Klause, darunter auch seine Residenzstadt Lienz und die dort seit Jahrhunderten bestehende Münzstätte. Diese musste daher zusammen mit der görzischen Residenz nach Toblach, Prägestätte Toblach verlegt werden. Das nur 2 Jahre dauernde Exil bekam insofern eine besondere Bedeutung, als man dort durch die Ausprägung eines Vierers, der - abgesehen von der Nennung des Namnes Toblach (DOBL`) - genau einem Meraner Vierbernerstück des Tiroler Landesfürsten Sigmund des Münzreichen entsprach, die künftige Vereinheitlichung des Tiroler Währungsgebietes in die Wege leitete. (Tiroler Münzbuch - Moser Rizolli Tursky)


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