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Thema:Münzmeister der Römischen Republik, M. Volteius M.f.

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Inhaltsverzeichnis

Die Person des M. Volteius M.f. und Ursprung der Gens

M. Volteius M.f. (Marcus Volteius Marci Filius) 78 v.Chr.

Von dem Münzmeister ist außer seinen Münzen nichts überliefert.

Das gilt auch für die Familie Volteia. Der Gentilname ist wohl etruskischen Ursprungs ähnlich wie Volturcius.

Münzemissionen des M. Volteius M.f.

Die Münzemission des M. Volteius M.f. beschränkt sich auf fünf Denartypen, drei dieser Denartypen weisen keine Beizeichen auf. Die Denare mit der Schlangenbiga und der Denar mit der Löwenbiga (hier Denar 2 und 3) weisen unterschiedliche Beizeichensysteme auf. Bei der Ceres in Schlangenbiga ist ein Beizeichen hinter der Biga (hier Keule) einem Beizeichen auf dem Avers (vor dem Kinn der Liber) zugeordnet. (hier Crawford Beizeichentafel LXX nr.36, ein Fuß?)

Bei der Löwenbiga steht ein Beizeichen des Averses einer Kontrollziffer des Reverses ggü. die aus zwei griechischen und oderlateinischen Buchstaben besteht.

Denar 1 - Der Erymanthische Eber

Münzdarstellung

Abbildung Avers: Kopf des jungen Herkules mit Löwenfell

Abbildung Revers: Der erymanthische Eber

Mythologischer Hintergrund

Diese Münze ist der dem Jupiter geweihten 'Ludi plebeii' (seit 220) im Circus Flamminius gewidmet. Herakles oder auch Hercules (Abbildung Avers) als Sohn des Jupiter (Zeus wird bei den Römern mit Jupiter gleichgesetzt) hatte die Aufgabe den erymanthischen Eber (Abbildung Revers) einzufangen.

(...)Schnell verbreiteten sich die ruhmreichen Taten des Herakles. Als er die Thebaner von den schweren Tributleistungen des Nachbarkönigs befreite, gab ihm König Kreon seine Tochter Megara zur Frau. Doch die rachsüchtige Göttin Hera ließ keine Gelegenheit aus, den Sohn des Zeus zu schaden und so schlug sie ihn mit Wahnsinn. In einem seiner Anfälle tötete Herakles seine Frau und seine drei Kinder. Als der furchtbare Wahnsinn von ihm wich und er seine schreckliche Tat vor Augen sah, ergriff ihn tiefe Bekümmernis. Schließlich fragte er das Orakel von Delphi um Rat. Da sprach Pythia zu ihm:

„Entsühnung für deine schreckliche Mordtat erlangst du nur, wenn du dich zwölf Jahre in den Dienst des Eurystheus stellst und die von ihm geforderten Taten erfüllst.“

Herakles tat, wie ihm das Orakel geheißen hatte. Bewaffnet mit einer Keule, die er selbst geschnitzt hatte, einem Schwert von Hermes geschenkt und Pfeil und Bogen, die er von Apollon erhalten hatte, ging er nach Argos zu König Eurystheus(...)

Quelle: Wikipedia, Herakles (http://de.wikipedia.org/wiki/Herakles), Autoren (http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Herakles&action=history)
Der erymanthische Eber

Eine der zwölf unlösbaren Aufgaben die dem Herakles auferlegt wurden bestand darin, dem wilden Treiben des erymanthischen Ebers einhalt zu bieten, der verwüstend durch die Landschaft Arkadiens zog. Seine Aufgabe bestand darin den Eber lebendig zu fangen und nach Mykene zu bringen. Durch lauts Geschrei trieb er das wilde Tier aus dem Dickicht des Waldes heraus und hetzt es, bis es im tiefen Schnee ermüdet. Gefesselt und auf den Schultern tragend bringt Herakles seine Beute zum König Eurystheus, der sich beim Anblick von Jäger und Beute erschrocken in ein eisernes Fass zurückzieht.

Siehe auch: Projekt Gutenberg, Herakles (http://gutenberg.spiegel.de/sagen/griechen/herakles.htm)

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Denar 2 - Ceres in Schlangenbiga

Münzdarstellung

Abbildung Avers: Kopf des Bacchus mit Efeukranz

Abbildung Revers: Ceres in Triumpfwagen (Biga), gezogen von zwei Schlangen

Mythologischer Hintergrund

Diese Münze ist der der Ceres geweihten 'Ludi Cereales' im Circus Flamminius gewidmet.


bild:Stop_hand.png An dieser Stelle muss noch Text rein.


Ceres in Schlangenbiga










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Die Schlangenbiga scheint aus dem griechisch-ägyptischen Raum zu stammen. Auf den römischen Münzen Alexandrias, auf denen sich die griechische und die ägyptische Mythologie vermengen, ist diese Biga das Fahrzeug des Triptolemos (wörtlich übersetzt der "Dreimalwerfer"). Er trägt ein beutelförmig vor den Bauch gebundenes Tuch, aus dem der die Saat auf den Feldern auswirft. Damit scheint die Schlangenbiga auch das passende Gefährt für die römische Göttin des Ackerbaues zu sein. (Chinamul)

Denar 3 - Kybele in Löwenbiga

Münzdarstellung

Abbildung Avers: Büste des Attis mit Helm

Abbildung Revers: Kybele in Löwenbiga

Mythologischer Hintergrund




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Kybele in Löwenbiga










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Seit dem 2. jh. v.Chr. waren griechische Kultur, Literatur und Religion, aber auch orientalische Kulte (kybele, Isis usw.) nach Rom eingewandert. Vertrautheit damit war u.a. ein Exklusivitätsmerkmal der gebildeten Nobilität; eine Art Gesellschaftsspiel. Dazu gehörte, wem all das geläufig war. So wurde z.b. die hellenistisch geprägte Literatur des 1. jh. v.Chr. zu einer Art Entschlüsselungsspiel in Sachen griechische Mythologie. Daher brunzte man auch auf Münzen gerne mit seiner "höheren" Bildung. (Attacke)


Graecia capta ferum victorem cepit et artes
intulit agresti Latio: sic horridus ille
defluxit numerus Saturnius et grave virus
munditiae pepulere; sed in longum tamen aevom
manserunt hodieque manent vestigia ruris.
Horatius Flaccus: Epistulae II, 1, 156ff. Ende 1. Jh. v. Chr.


Das eroberte Griechenland eroberte seinerseits seinen Bezwinger und trug die Künste ins bäuerliche Latium: so wich jenes ungelenke, Saturnische Versmaß und die Anmut vertrieb die Plumpheit. Dennoch bleiben auch nach langer Zeit noch Spuren alter Bäuerlichkeit.

Denar 4 - Schlange um Dreifuß

Münzdarstellung

Abbildung Avers: Kopf des Apollo

Abbildung Revers: Dreifuß, das mittlere Bein umwunden von Schlange

Mythologischer Hintergrund




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Fehlendes Bild
MVolteiusMf_Crw385_5.jpg
Schlange um Dreifuß









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Denar 5 - Tempel des Iupiter

Münzdarstellung

Abbildung Avers: Kopf des Iupiter

Abbildung Revers: Tempel des Iupiter Capitolinus

Mythologischer Hintergrund



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Tempel des Iupiter









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