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Thema:Münzmeister der Römischen Republik, Caius Cossutius Maridianus

Über die Herkunft und den Werdegang des Caius Cossutius Maridianus gibt es nicht viel zu berichten, bis auf die Münzen, die seinen Namen tragen, sind keinerlei Zeugnisse überliefert.

Die Münzemission des Maridianus beschränkt sich auf zwei Denare aus dem Jahr 44 v.Chr.. (Während der Iden des März 44 wurde Caesar ermordet)

Das Jahr 44 v.Chr. stellt in der numismatischen Geschichte der römischen Republik eine Besonderheit dar. Das Münzmeisterkollegium, die tres viri monetales wurden durch Caesar durch ein vierköpfiges Team ersetzt (Quattuorvirat-IIIIVIR). Im Jahr 44 v.Chr. waren das L. Aemilius Bucca, M. Mettius, P.Sepullius Macer und Maridianus. Durch das gewählte Aversmotiv der Denare des Maridianus, das Abbild Caesars, lässt sich der Zeitraum der Prägung noch weiter eingrenzen, da der Senat Ende 45 v.Chr. Caesar "erlaubte", sein Bild auf Münzen zu prägen. Weiterhin ermöglicht die Umschrift [DICT IN PERPETUO] (Diktator auf Lebenszeit) eine noch genauere Datierung auf Mitte Februar 44 v.Chr. anhand des dazugehörigen Senatsbeschlusses. Im Vergleich zu Legenden (IMP IM PM - CAESAR IMPER - DICT QUART - IMP - CAESAR PARENS PATRIAE) der anderen Monetalen wird deutlich, daß diese Prägungen des Jahres 44 zu Lebzeiten Caesars geprägt wurden - insbesondere da eindeutige posthume Prägungen existieren (zB.: Crawford 480/21 und 480/22).

Die Denare des Maridianus : Crawford 480/15 zeigt auf dem Avers den verschleierten Kopf Caesars mit goldenem Lorbeerkranz und der Umschrift [CAESAR DICT] bzw. [CAESAR DICT IN PERPETUO]. Das Revers zeigt die Göttin Venus Victrix nach links stehend, auf der rechten Hand eine Viktoria haltend, mit der linken Hand stützt sich die Göttin auf ein Schild, welches auf einer Weltkugel ruht. Hinter der Göttin [C MARIDIANVS]


Crawford 480/19 zeigt auf dem Avers den verschleierten Kopf des Caesars mit Lorberkranz vor und hinter dem Kopf Lituus und Apex (die Zeichen des Pontifex Maximus). Die Umschrift: [CAESAR IMPER]. Das Revers zeigt (einzigartig in der Numismatik der Römischen Republik) nur Text: [COSSUTIVS] von links nach rechts und von unten nach oben [MARIR IAN] in den Winkeln dazwischen die Buchstaben: A A A F.F (aere argento auro flando feriundo)

(Die Datierung folgt B. Woytek, Arma et Nummi, davon abweichend: Crawford, Sear (1422), Kampmann (1.24).

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