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Stephanephore

griech. Kranzträger. Bereits in der Antike belegte Bezeichung für eine Serie hellenistischer Tetradrachmen, bei denen das Bild der Rückseite mit einem Kranz umgeben ist.

Seit 164 v. Chr. prägten ca. 20 griechische Stadtstaaten im Gebiet der Ägäis diese Münzen nach dem gleichen Münzfuß. Wahrscheinlich war die Darstellung des Kranzes das sichtbare Zeichen einer Art Münzunion, mit dem alle Staaten, die Stephanephoren prägten, ihre Tetradrachmen gegenseitig als gesetzliches Zahlungsmittel anerkannten. Sie reagierten damit auf die Einrichtung eines neuen Zollfreihafens durch die Römer auf der Insel Delos 166 v.Chr., der die Wirtschaft vieler griechischer Städte schwer schädigte.

 Stephanephore aus Myrina



Von "http://www.numispedia.de/Stephanephore"

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