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Spitzgroschen

Spitzgroschen wurden wegen der Spitzen des Dreipasses die sächsischen Groschen genannt, die unter Kurfürst Ernst, seinem Bruder Albrecht und ihrem Onkel Wilhelm von Thüringen in den Jahren 1475, 1477 und 1478 geprägt wurden. Sie waren aus 15lötigem Silber (937/1000 fein), sollten 1,60 g Silber bei einem Rauhgewicht von 1,68 g enthalten und 1/20 rheinischen Gulden gelten. Sie haben als Münzbild den sächsischen Rautenkranzschild und den Landsberger Pfahlschild im gespitzten Dreipaß.

Gleichzeitig wurden auch halbe Spitzgroschen geprägt, aber nur aus fünflötigem Silber (312/1000 fein). Sie sollten 0,76 g Silber enthalten, ein Rauhgewicht von 2,3 g haben und 1/40 rheinischen Gulden gelten. Sie haben als Münzbild den sächsischen Rautenkranzschild im gespitzten Dreipaß und den meissnischen Löwen im Schild.

Durch den großen Unterschied in der Feinheit des Silbers haben wir hier also den Fall, dass der halbe Groschen größer und schwerer ist als der ganze Groschen der selben Ausgabe.

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Spitzgroschen 1475, Durchmesser 21 mm ...................Halber Spitzgroschen 1475, Durchmesser 25 mm


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