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Soest, Prägestätte

Soester Münzen sind seit dem 10. Jhd. belegt, folglich gab es seit dem Zeitpunkt in Soest eine Münzstätte. Im 13. Jhd. wurde den Soestern vom Kölner Erzbischof, dem sie unterstanden, das Recht bestätigt, Münzen zu prägen. Mit der Soester Fehde 1444 endete die Münzgewalt des Erzbischofs. 1480/81 versuchte die Stadt unter eigenem Namen und eigenem Wappen (Soester Schlüssel) Münzen zu schlagen. Es sind nur sehr wenig Münzen erhalten geblieben, sodass man von einer sehr geringen Münztätigkeit ausgehen muß. Umso fleißiger wurde fremdes Geld im 14., 15. und 16. Jhd. gegengestempelt. Fast 30 verschiedene Soester Schlüssel sind als Stempel bekannt. 1559 entstand erstes westfälisches kupfernes Ersatzgeld in Soest. Diese Stadtprägung hatte bis 1749 bestand. Die Prägestätte befand sich am Marktplatz neben der Georgskirche die im 19. Jhd. abgebrochen wurde. Das Soester Notgeld von 1917 und 1921 wurde nicht mehr in Soest selbst geprägt.


Von "http://www.numispedia.de/Soest%2C_Pr%E4gest%E4tte"

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