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Silberwährung

Bei der Silberwährung werden die Kurantmünzen in Silber ausgeprägt und entsprechen im Nominalwert dem des Feinsilbergehalts. Im Umlauf befindliches Papiergeld muß in Silber eintauschbar sein. Seit der Münzreform Karls des Großen herrschte in weiten Teilen Europas die Silberwährung vor, in der Neuzeit setzte sie sich nahezu weltweit durch. Die Goldwährung spielte immer nur eine Nebenrolle.

Im 19. Jhdt. erschien zunehmend manipuliertes (nicht durch Silbervorräte gedecktes) Papiergeld, und mit der zunehmenden Silberentwertung nahm die Bedeutung des Goldes wieder zu. Die meisten Staaten rückten von der Silberwährung ab, zuletzt China 1935. Die im Umlauf befindlichen Silbermünzen wurden zu Scheidemünzen, da ihr Nennwert nicht mehr durch den Edelmetallgehalt gedeckt war.

Mitte des 20. Jhdt. wurden die Silbermünzen zunehmend durch unedle Metalle ersetzt, in Deutschland wurden die letzten silbernen Kursmünzen 1974 geprägt. Seitdem finden Gold und Silber nur noch bei Gedenkmünzen Verwendung.

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