Hauptseite | Letzte Änderungen | Seite bearbeiten | Versionen

Druckversion | Lizenzbestimmungen

Nicht angemeldet
Anmelden | Hilfe
 

Schreckenberger

Ende des 15. Jh. entdeckte man im Erzgebirge große Silbervorkommen. Ab 1498 wurden aus dem Silber der Bergwerke des Schreckenbergs sächsische Groschen geprägt, die nach ihrer Herkunft "Schreckenberger" genannt wurden. Die ersten Schreckenberger wurden in einer alten Mühle geprägt, daher wurden sie auch Mühlsteine genannt. Ein anderer Name war "Engelgroschen", denn auf der Vorderseite hielten zwei Engel den Wappenschild. Die Rückseite zeigte einen quadrierten Wappenschild.

Bis zur Kipperzeit waren die Schreckenberger eine gute, gern genommene Münze im Wert von 3 Zinsgroschen oder 1/7 Goldgulden. Aber während der Kipperzeit prägte Sachsen geringhaltige Münzen mit der gleichen Vorderseite, also zwei Engeln mit dem Kurschild. Die Rückseite zeigte zwei Engel, die drei Wappenschilde hielten. Auch sie wurden Schreckenberger genannt, und von da an galt der Schreckenberger als schlechtes Geld. Um 1622 galt der Schreckenberger noch 4 Groschen = 12 Kreuzer.

Von "http://www.numispedia.de/Schreckenberger"

Diese Seite wurde bisher 2419 mal abgerufen. Diese Seite wurde zuletzt geändert um 16:43, 22. Okt 2005. Inhalt ist verfügbar unter der Creative Commons.


[Hauptseite]
Hauptseite
Letzte Änderungen
Zufälliger Artikel
Aktuelle Ereignisse

Seite bearbeiten
Diskussion
Versionen
Was zeigt hierhin
Verlinkte Seiten

Spezialseiten
Kontakt