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Schützenmedaille

Schützenmedaillen, gerne auch im Verein Orden genannt, werden aus verschiedenen Vereinsanlässen geprägt. Altes Königssilber zeugt in vielen Schützenvereinen davon, dass alljährlich der amtierende Schützenkönig seinem Verein eine Silbermedaille stiftete. So ließ z.B. die Kurfürstin zu Sachsen 1676 in Dresden eine Dreifachreichstalerklippe prägen. Die Umschrift lautet: Den 23. Juli 1676 wurde die Durchlaucht Kurfürstin zu Sachsen Frau Magdalena Sibylla bei dem Dresdener Vogelschießen Königin. Natürlich hat sie zu der Zeit nicht selber auf den Vogel angelegt, sondern ihr Sohn hat für sie in Vertretung geschossen. Gab der Schützenkönig dem Verein eine Medaille fürs Vereinsvermögen, so bekam er wiederum eine Siegesprämie. In den meisten Vereinen waren das 6 silberne Esslöffel. Dies änderte sich erst Mitte des 19. Jhd. wo auch er als Prämie eine Medaille bekam. In dieselbe Zeit fällt auch der Brauch, Schützenmedaillen als Erkennungsabzeichen auszugeben. Da die Schützenbrüder noch keine Uniform trugen, sondern den Sonntagsrock, konnte man sie an dieser Medaille als Schützenmitglied erkennen. Als sich in den 1880er Jahren der Deutsche Schützenbund gründete, gaben er und nachher auch die regionalen Unterverbände ebenfalls Schützenmedaillen aus.

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