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Salzmünzen

Salz als Zahlungsmittel soll in China bereits im 7. Jahrhundert v. Chr. benutzt worden sein. Marco Polo berichtete im 13. Jahrhundert von seiner Reise nach Yunnan in Südchina über den Gebrach von Salz als Zahlungsmittel. Um das Salz in die entsprechende Form zu bringen wurde zunächst eine bestimmte Solemenge in besonderen Pfannen eingedampft. Aus dieser Masse wurden kleine Kuchen geformt, die an unteren Seite flach und an der oberen Seite nach innen gewölbt waren. Nachdem sie mit einem kaiserlichen Stempel versehen wurden kamen sie in die Nähe eines Feuers und trockneten dort zu steinharten "Salzmünzen". Die Stücke durften ausschliesslich von kaiserlichen Beamten hergestellt werden. Sechzig dieser Salzmünzen entsprachen 10 Gramm Feingold. In schlecht zugänglichen Bergregionen konnte man allerdings schon einen Wertanstieg feststellen. Hier erhielt man für 10 Gramm Feingold nur noch 30 Salzmünzen. In Tibet sollen zu dieser Zeit gestempelte Salzstücke mit einem Gewicht von 250 Gramm in Umlauf gewesen sein. Bis ins 20. Jahrhundert waren im Grenzgebiet von Yunnan diese Salzstücke als Tauschmittel für Nahrungsmittel oder als Trägerlohn in Gebrauch.

Von "http://www.numispedia.de/Salzm%FCnzen"

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