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Rigsbanktegn

Rigsbanktegn - dänisches Geldzeichen (tegn = Zeichen, Marke), geprägt in Kupfer von 1813 bis 1815 in Nominalen zu 16, 12, 6, 4, 3 und 2 Rigsbankskilling.


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Dänischer Rigsbanktegn (Cu) zu 16 Skilling aus dem Jahr 1814


Hintergrund: Am 5. Januar 1813 erklärte Dänemark den Staatsbankrott. Dieser erfolgte nach vergeblichen späten Versuchen, sich aus dem Bündnis mit Frankreich zu lösen, als die Niederlage Napoléons sich abzeichnete. Sämtliche Banken des Königreichs wurden suspendiert. An ihrer Stelle wurde die Rigsbank (Reichsbank) gegründet, deren Basiskapital durch eine Besteuerung von 6 % auf alle Eigentumswerte geschaffen werden sollte. Banknoten wurden auf ein 1/7 ihres Wertes zurückgesetzt und mußten gegen Noten der Rigsbank eingetauscht werden. Der Finanzminister nahm seinen Abschied. Die Regierung griff umgehend auf den Reservefond der Rigsbank zu - mit einer Entnahme von 15 Millionen Rigsdaler und verursachte damit den Einbruch des Kurses. Die Rigsbanktegn waren die ersten Ausprägungen der Rigsbank nach der Reorganisation des Münzwesens und wurden in der Folge durch den Rigsbankskilling ersetzt.


Von "http://www.numispedia.de/Rigsbanktegn"

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