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Reichserzamt

Im Jahr 1356 wurde in der Goldenen Bulle das Recht der sieben Kurfürsten bestätigt, den deutschen König zu wählen. Mit der Kurwürde war jeweils ein Ehrenamt verbunden, das Reichserzamt. Der Erzbischof von Mainz war Kanzler für Deutschland, der Erzbischof von Köln war Kanzler für die zum Reich gehörenden Teile Italiens, der Erzbischof von Trier war Kanzler für Burgund, der Markgraf von Brandenburg war Erzkämmerer, also der oberste Kammerdiener des Königs, der Herzog von Sachsen war Erzmarschall, also Befehlshaber des Heeres, der Pfalzgraf bei Rhein war Erztruchsess, also der Verantwortliche für den Hofstaat, und der König von Böhmen war Erzmundschenk. Es waren Ehrenämter, die praktisch nicht ausgeübt wurden. Auf Münzen begegnen uns aber oft Abzeichen dieser Ämter, und auch in den Umschriften werden sie oft genannt. Vor allem Brandenburg, Sachsen und die Pfalz setzten die Zeichen dieser Würden in ihr Wappen: Brandenburg das Zepter, Pfalz den Reichsapfel, und Sachsen die gekreuzten Schwerter. Diese Wappenschilde oder Wappenfelder werden Kurschilde genannt.

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Von "http://www.numispedia.de/Reichserzamt"

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