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Prüfspur

Eine Prüfspur ist das Ergebnis der mechanischen Prüfung einer Münze auf Echtheit (des Materiales).

Hierbei sind vor allem Prüfhiebe und Feilspuren im Randbereich zu nennen.

Da bereits in der Keltenzeit gefütterte Münzen (Kupferkern mit Goldmantel) hergestellt wurden, später vom Feingehalt abweichende Münzen und in der Moderne Versilberungen auftraten, war eine Materialprüfung sinnvoll. In Ermangelung moderner Prüfverfahren (Feinwaage, Materialprüfung im Labor etc.), griff man auf aktuelle und vor Ort (Marktplatz, Stand) verfügbare Methoden zurück und brachte der Münze eine entsprechende Kerbe bei. Letztere erlaubte den Blick auf tiefere Materialschichten und gab zugleich einen Hinweis auf die Materialeigenschaften (spröde, weich etc.). Das gleiche gilt für das Befeilen des Randes. Letzteres wurde allerdings auch in betrügerischer Absicht (zur Materialgewinnung!) durchgeführt. Davon waren meistens Goldmünzen betroffen.

In Abhängigkeit von der Größe ist die Prüfspur mehr oder weniger störend und als Mangel zu bewerten. Sie wird dementsprechend in Auktionskatalogen angegeben.

Von "http://www.numispedia.de/Pr%FCfspur"

Diese Seite wurde bisher 338 mal abgerufen. Diese Seite wurde zuletzt geändert um 09:51, 27. Jun 2009. Inhalt ist verfügbar unter der Creative Commons.


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