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Piastre de Commerce

Ab 1885 wurde in französich Indochina (Vietnam, Laos & Kambodscha) der Piastre de Commerce geprägt (ursprünglich zu 24,4935 Gramm Feinsilber, ab 1895 zu 24,3 Gramm Feinsilber). Im Gegensatz zu den Goldwährungen Europas und der USA blieb der Piastre de Commerce bis 1920 eine reine Silberwährung. Erst 1930 wurde der Piastre fest an den französischen Franc gebunden (10 Francs = 1 Piastre). Während der japanischen Besatzung im 2. Weltkrieg galten 0,976 Piastre = 1 Yen. 1945 wurde der Piastre erneut an den französischen Franc gebunden (17 Francs = 1 Piastre). 1946 wurde der Piastre 1 : 1 in den nordvietnamesischen Dong überführt. 1952/53 geschah dies auch in Südvietnam, Laos und Kambodscha (nun zum Kurs von 10 Francs = 1 Dong, Kip rsp. Riel). Im Veraufe des Vietnamkrieges wurden dann alle diese Nachfolgewährungen des Piastre de Commerce "reformiert". Südvietnam 500 : 1, Nordvietnam 100 : 1 und 1000 :1, Laos 20 : 1 und 100 : 1, Kambodscha schaffte zwischen 1975 und 1980 das Geld ganz ab und führte den Riel erst 1980 auf der Basis von 4 Riel pro $ wieder ein. 1978 wurde der südvietnamesische Dong im Verhältnis 0.80 süd-Dong = 1 Dong mit der nordvietnamesischen Währung "wiedervereinigt".


Von "http://www.numispedia.de/Piastre_de_Commerce"

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