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Notmünze

Notmünzen nennt man Münzen, die bei Mangel an offiziellem Geld ausgegeben wurden. In Deutschland sind das vor allem Münzen aus der Zeit des I. Weltkriegs und kurz danach. Während des Krieges brauchte der Staat die kriegswichtigen Metalle Kupfer und Nickel für die Rüstung und prägte deshalb keine Münzen daraus. Um den alltäglichen Handel zu ermöglichen, gaben Städte, Gemeinden, Firmen usw. ihre eigenen Notmünzen aus billigem Metall aus, meist Eisen, Zink oder Aluminium. Auch Notgeldscheine wurden in großen Mengen gedruckt. Manchmal tragen sie Zahlungsversprechen wie "Einlösbar sechs Monate nach Ende des Krieges" oder ähnlich. Meist gerieten sie aber in die beginnende Inflation, wurden dadurch völlig entwertet und nicht mehr eingelöst.

Die Notmünzen der Städte und Gemeinden zeigen oft Ansichten der Sehenswürdigkeiten der Umgebung, Darstellungen der typischen Industrie oder typischer Handwerkszweige, manchmal auch Hinweise auf den Krieg, patriotische Sprüche usw., und sind dadurch ein interessantes Sammelgebiet.

Bild:Notmünze_Hamm_10_Pf_1919.jpg

Stadt Hamm, 10 Pfennig 1919, Eisen, achteckig. Von der Sonne beschienene Fördertürme, GOTT SEGNE DEN KOHLENBERGBAU

Bild:Notmünze_Menden_10_Pf_1920.jpg

Stadt Menden, 10 Pfennig 1920, Eisen. Ansicht des alten Stadttores.

Bild:Notmünze_Wattenscheid_50_Pf_1920.jpg

Stadt Wattenscheid, 50 Pfennig 1920, Aluminium. Bergarbeiter vor Industrieanlagen, WIR SCHAFFENS DOCH


Siehe auch:

Von "http://www.numispedia.de/Notm%FCnze"

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