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Neugroschen

In Preußen wurde seit dem Münzgesetz von 1821 bis zur Einführung der Reichswährung der Taler in 30 Silbergroschen zu je 12 Pfennig unterteilt; der Taler entsprach also 360 Pfennig. In Sachsen prägte man nach dem Dresdner Münzvertrag von 1838 genau wie in Preußen 14 Taler aus der feinen Mark und unterteilte den Taler ebenfalls in 30 Groschen. Aber in Sachsen nannte man die Groschen ab 1840 Neugroschen und führte hier das Dezimalsystem ein: Der Neugroschen galt 10 Pfennig, der Taler zu 30 Neugroschen also 300 Pfennig. Der sächsische Pfennig war dadurch etwas mehr wert als der preußische Pfennig.

Sachsen war damit der Vorreiter eines Systems, das sich durchsetzte und 1873 bei der Einführung der Reichswährung übernommen wurde: 1 Taler = (3 Mark =) 300 Pfennig.

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Sachsen, Neugroschen 1865

Von "http://www.numispedia.de/Neugroschen"

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