Nürnberg, Prägestätte
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Nürnberg, 1050 erstmals erwähnt, ist eine seit 1219 reichsfreie Stadt im heutigen Nordbayern, und war im Römischen Reich Deutscher Nation eine der wichtigsten Handelsstädte.
Münzen aus Nürnberg, in der Art von Halbbrakteaten werden bereits 1162 erwähnt. Nürnberg war Kreismünzstätte des Fränkischen Kreises, dessen Reichsstädte mußten hier ihre Münzen prägen lassen. Zu den bekanntesten Nürnberger Geprägen gehören die Sebaldusgulden und die Laurentiusgoldgulden (ab 1429), die Reichsguldiner zu 60 Kreuzern nach der 2. Augsburger Reichsmünzordnung von 1559 (geprägt bis 1660) und die Lammdukaten von 1700. Außerdem entstanden in Nürnberg auch bekannte Stadtansichtstaler und -kreuzer. Ab 1754 gehörte Nürnberg zum Gebiet des Konventionsfußes, ab 1761 wurde nach dem 24-Gulden-Fuß geprägt. Die Prägung von Münzen endete in Nürnberg 1807.
Große Bekanntheit erlangte Nürnberg auch durch die Produktion von Rechenpfennigen.
Siehe auch
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