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Mariengroschen

Bezeichnung einer Groschenmünze, welche erstmals 1503 in Goslar geprägt wurde, der Name leitet sich von der ursprünglich abgebildeten Maria ab. Der Mariengroschen verbreitete sich über große Teile Nordwestdeutschlands und wurde ab ca. 1555 teilweise durch den Fürstengroschen verdrängt. Nach der Kipper- und Wipperzeit erlebte der Mariengroschen eine erneute Blütezeit und wurde zum Wert von 8 Pfennigen oder 2/3 des Guten Groschens ausgebracht. Das Münzbild zeigte jetzt nicht mehr bevorzugt die Maria, sondern den Heiligen Andreas, das welfische Roß, den Wilden Mann oder das Monogramm des Fürsten. Es wurden jetzt auch sehr viele Mehrfachstücke geprägt, zu 2, 4, 6, 12 und 24 Mariengroschen. 24 Mariengroschen galten einen Gulden oder 2/3 Taler. Auf den Taler gingen 36 Mariengroschen. Die Prägung der Mehrfachstücke endete 1834 in Braunschweig mit einem 24 Mariengroschenstück.

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Stadt Braunschweig, Mariengroschen 1550

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Ernst August der Ältere, I Mariengroschen 1682

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Braunschweig-Wolfenbüttel, Rudolph August und Anton Ulrich, 24 Mariengroschen Landmünze 1691


Siehe auch


Von "http://www.numispedia.de/Mariengroschen"

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