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Münzkonvention von 1857

Der in Wien am 24. 1. 1857 zwischen Österreich, Liechtenstein und den Ländern des Deutschen Zollvereins geschlossene Vertrag bestimmte zum ersten Mal das Zollpfund zu 500 g anstelle der Kölner Mark als Einheit für das Münzgewicht. Es wurde eine Silberwährung verabredet mit einem Fuß von 30 Talern oder 52 1/2 Gulden aus dem Pfund feinen Silbers, bzw. 45 Gulden für Österreich. Dies entsprach ziemlich genau dem Fuß von 14 Talern aus der feinen Kölner Mark, nach dem Preußen seit 1750 prägte. Praktisch wurde der preußische Taler zur Vereinsmünze erhoben. Er konnte in den verschiedenen Ländern unterschiedlich in Kleingeld unterteilt werden. Goldene Kronen und Halbkronen durften als Handelsmünze geprägt werden, aber sie waren kein gesetzliches Zahlungsmittel. Österreich durfte weiterhin Dukaten prägen. Zum ersten Mal wurde in einem Münzvertrag Papiergeld erwähnt: Papiergeld durfte nur ausgegeben werden, wenn es jederzeit gegen vollwertige Silbermünzen gewechselt werden konnte.

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