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Lot

Das Lot ist eine seit dem Hochmittelalter besonders in Mittel-, Nord- und Osteuropa belegte Maßeinheit zur Bezeichnung des Feingehalts von Edelmetallen, besonders von Silber. Chemisch reines Silber nannte man 16-lötig. Dies war allerdings ein theoretischer Wert, da man vor dem 19. Jahrhundert aus technischen Gründen nicht in der Lage war, Silber bis zu dieser Reinheit zu läutern. Das in den Quellen häufig genannte "lötige Silber", das in den Münzstätten verarbeitet wurde, hatte einen Feingehalt von etwa 15 1/2 Lot und war das feinste, das man damals herstellen konnte.

Das Lot wurde in regional sehr unterschiedlicher Weise weiter unterteilt; verbreitet war z.B. seine Gliederung in 4 Quentin oder 18 Grän. Bei dem Grundgewicht, auf das das Lot bezogen wurde, konnte es sich um jede der in Mittelalter und Früher Neuzeit für Edelmetall gebräuchlichen Gewichtseinheiten handeln, so z.B. um die kölnische Mark von 233,888 g oder um die Kulmer Mark von 190,034 g; der Begriff Lot bezeichnete dann 1/16 dieser Gewichtseinheit.

Ableitet vom englischen a lot (= viel oder eine Menge) bezeichnet man auch kleine (An-)Sammlungen von Münzen, Medaillen, Banknoten oder sonstigen Sammlungsgegenständen als Lot.

Von "http://www.numispedia.de/Lot"

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