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Leipziger Fuß

(Weitergeleitet von Leipziger Münzfuß)

Der Leipziger Fuß wurde 1687 von Brandenburg eingeführt und ersetzte den alten Zinnaischen Münzfuß (10 1/2-Talerfuß). Damit versuchte man der zunehmenden Münzverschlechterung entgegenzutreten. Nach dem neuen Münzfuß (12-Talerfuß) wurden aus der Mark Feinsilber 18 statt bisher 15 2/3-Taler (Gulden) geprägt, daneben gab es auch 1/3- und 1/6-Taler. Nach der Leipziger Münzkonvention von 1690 wurde der Leipziger Fuß auch von Sachsen und Braunschweig-Lüneburg angenommen und verbreitete sich in fast ganz Deutschland.

Bedingt durch die Münzkrise gegen Mitte des 18. Jahrhunderts konnten sich die meisten Staaten die Prägung der neuen Zweidritteltaler kaum noch leisten. In der Folge wurde der leichtere Graumannsche Münzfuß bzw. der Konventionsfuß eingeführt.

In den silberreichen Harz-Prägestätten wurden noch bis 1841 Feinsilbermünzen nach dem Leipziger Fuß geprägt. Diese Stücke waren als Hannoversche Kassen- Ein- und Zweidrittel vor allem für den Ostseehandel der Hansestädte in Gebrauch.

Siehe auch

Von "http://www.numispedia.de/Leipziger_Fu%DF"

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