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Lachentriß, Paul

oder Lachendress; Lachentris; Lachentrieß, Münzmeister in Peine (15. Mai 1608-1609?), Münzmeister in Darmstadt (1612-1613).

Paul Lachtris bewarb sich 1608 um die Stelle des Münzmeisters in der neu einzurichtenden Prägestätte in Peine. Diese Mitteilung erreicht den Bischof von Hildesheim am 25. April 1608. Lachentris bot in seiner Bewerbung dem Bischof einen Schlagschatz von 120 Reichstalern jährlich an, das war deutlich mehr als die von seinem Konkurrenten, dem Peiner Juden David Israel, gebotenen 80 Reichstaler. Lachentris wurde daraufhin am 15. Mai 1608 auf 10 Jahre zum Münzmeister in Peine bestellt, ob er seine Tätigkeit jedoch überhaupt aufnahm, ist uns heute unbekannt. Aus dem Jahr 1608 sind bisher keinerlei Münzen aus der Peiner Prägestätte aufgetaucht, aus dem Jahr 1609 sind dafür neben Münzen mit dem Münzzeichen seines 1609 bestellten Nachfolgers Caspar Kohl auch Stücke ohne Münzmeisterzeichen bekannt. Die Hildesheimer Stiftsregierung schrieb am 13. April 1609 an Bischof Ernst von Bayern: So ist doch bemelter Lachentriß aus eingefallenen Ursachen in diesem niederfällig worden, jedoch hat sich Casper Kohl derobehuef wiederumb bey uns angeben und gebeten, daß er an des vorigen stadt befürdert werden müchte.


Literatur


Von "http://www.numispedia.de/Lachentri%DF%2C_Paul"

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