Hauptseite | Letzte Änderungen | Seite bearbeiten | Versionen

Druckversion | Lizenzbestimmungen

Nicht angemeldet
Anmelden | Hilfe
 

LMU

Lateinische Münzunion 1865 - 1927

Der Lateinischen Münzunion traten gegen Ende des 19. Jahrhunderts fast die Hälfte der damals existierenden Staaten bei. 1 Franken galt 4,5 Gramm Feinsilber und das Verhältnis von Gold zu Silber war auf 15,5 zu 1 festgesetzt. Somit entsprach der Franken 290,3225 Milligramm Gold. Viele Staaten behielten dabei die historischen Währungsbezeichnungen bei, diese waren jedoch im Edelmetallgehalt mit dem Franken identisch (oder ein Mehrfaches davon). Frankreich, Belgien, Luxemburg, Schweiz hatten Franken, Italien Lire, Spanien Peseten, Serbien Dinar, Montenegro Perper, Finnland Mark, Venezuela Bolivar, Russland Rubel (à 4 Franken, später 2 2/3 Franken), Rumänien Lei, Bulgarien Lewa, Griechenland Drachmen etc. Bis 1914/18 kursierten in den meisten dieser Länder auch die Münzen der andern LMU-Staaten. (Wie heute im Euro-Raum). Nach dem 1. Weltkrieg war der Goldgehalt der Münzen in den meisten Staaten weit höher als der effektive Wert der Münzen (Inflation). Nur Lettland übernahm dennoch diesen Standard und die Schweiz prägte noch bis 1967 Silbermünzen im LMU-Standard. (Für Kleinmünzen galt ein reduzierter Feingehalt von 4,175 Gramm Silber pro Franken).

Von "http://www.numispedia.de/LMU"

Diese Seite wurde bisher 1213 mal abgerufen. Diese Seite wurde zuletzt geändert um 12:54, 7. Mai 2011. Inhalt ist verfügbar unter der Creative Commons.


[Hauptseite]
Hauptseite
Letzte Änderungen
Zufälliger Artikel
Aktuelle Ereignisse

Seite bearbeiten
Diskussion
Versionen
Was zeigt hierhin
Verlinkte Seiten

Spezialseiten
Kontakt