Kursmünzensatz
Kursmünzensatz
Kursmünzen sind erst einmal die ganz normalen Umlaufmünzen, die jeder von uns im Geldbeutel hat. Diese werden vom jeweiligen Land als Zahlungsmittel herausgegeben und sind somit für den Zahlungsverkehr bestimmt. Der aufgeprägte Wert gilt in der jeweiligen Landeswährung und wird von der Nationalbank dieses Landes garantiert.
Diese Münzen befinden sich in der normalen Zirkulation des Geldverkehrs, was sich somit auch auf die Qualität der Münzen auswirkt, da diese logischerweise abnutzen und verschmutzen. Hinzu kommt, dass nicht in jedem Jahr alle Münzen in gleicher Stückzahl geprägt werden. Es kann vorkommen, dass sogar einzelne Münzen eines Jahrgangs nicht in Umlauf kommen, sondern nur in den Kursmünzensätzen des Jahres zu finden sind.
Aus diesem Grund werden von vielen Ländern offizielle Kursmünzensätze ausgegeben. Diese Kursmünzensätze sind speziell für Sammler bestimmt. Daher werden diese Umlaufmünzen in einer besseren Prägequalität (oft in Stempelglanz oder Polierter Platte) hergestellt und von den Prägestätten in Blisterpackungen ausgeliefert. Ein Kursmünzensatz enthält die komplette Serie von Umlaufmünzen eines Jahres und einer Prägestätte. Die Auflage der Sätze ist limitiert.
In Deutschland geben alle Prägestätten einmal im Jahr solche Kursmünzensätze aus. Die Ausgaben der einzelnen Prägestätten unterscheiden sich lediglich durch den Buchstaben der Prägestätte auf den Münzen.
A - Berlin
D - München
F - Stuttgart
G - Karlsruhe
J - Hamburg
Die Kursmünzensätze werden in Deutschland in zwei Qualitäten ausgegeben: Normalprägung und Spiegelglanz.
Ab 2006 wird die deutsche 2 € Gedenkmünze erscheinen. Diese wird ab 2006 ebenfalls Bestandteil der Kursmünzensätze.
Vergleiche auch:
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