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Hintergrund:Kurfürst

(Weitergeleitet von Kurfürst)

Kurfürsten waren die deutschen Fürsten, die das Recht hatten, den deutschen König zu wählen. In der Goldenen Bulle wurde 1356 schriftlich festgelegt, daß drei geistliche Fürsten: die Erzbischöfe von Mainz, Trier und Köln, und vier weltliche: der Pfalzgraf bei Rhein, der Herzog von Sachsen, der Markgraf von Brandenburg und der König von Böhmen, das Gremium bildeten, das den König wählte. Im Lauf der Jahrhunderte gab es ein paar Verschiebungen; so stritten sich die pfälzer Wittelsbacher und die bayerischen Wittelsbacher ab und zu um den Besitz der Kurwürde, bis 1648 eine 8. Kur für die Pfälzer eingeführt wurde. Hannover erhielt 1708 eine 9. Kur. 1803 erhielten auch noch Hessen-Kassel, Baden, Württemberg und das nur kurze Zeit bestehende Fürstentum Salzburg die Kurwürde.

Auf Münzen begegnet uns der Titel meist als Sacri Romani Imperii Elector, abgekürzt S.R.I.E., die Abzeichen der Reichserzämter (siehe Reichserzamt) sind oft zu sehen, und der Kurhut, eine mit Hermelin besetzte Mütze, bekrönt oft den Wappenschild.

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Der sächsische Kurfürst Johann Georg II. im Kurornat auf einem Doppeltaler 1663.

Von "http://www.numispedia.de/Hintergrund:Kurf%FCrst"

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