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Kronentaler

Seit einer Münzreform 1755 in den Österreichischen Niederlanden (entspricht etwa dem heutigen Belgien und Luxemburg) wurde der Kronentaler geprägt, der 29,44 g wog und 873/1000 fein war, also ca. 25,7 g Silber enthielt. Während des Krieges gegen Frankreich prägte Österreich solche Kronentaler dann in allen seinen Münzstätten, also auch in Wien, Kremnitz, Mailand, Prag, Günzburg usw., und zahlte seine Kriegskosten in Kronentalern, wobei es sich durchsetzte, daß sie etwa 2 % über ihrem tatsächlichen Silberwert bewertet wurden. In Süddeutschland verdrängten die Kronentaler nach dem Greshamschen Gesetz (siehe Greshamsches Gesetz) die Laubtaler und Konventionstaler. Um 1800 beendete Österreich die Prägung, aber in Süddeutschland hatte man sich an die Kronentaler gewöhnt. Bayern begann 1809, eigene Kronentaler zu prägen, Baden, Württemberg und Hessen-Darmstadt folgten. Im Münchner Münzvertrag von 1837 wurde der Kronentalerfuß für den süddeutschen Gulden übernommen. 1857 wurden die Kronentaler offiziell außer Kurs gesetzt, aber noch 1870 liefen so viele um, daß zu ihrem Umtausch in die neue Reichswährung eigene Bestimmungen erlassen wurden.

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Siehe auch

Von "http://www.numispedia.de/Kronentaler"

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