Hauptseite | Letzte Änderungen | Seite bearbeiten | Versionen

Druckversion | Lizenzbestimmungen

Nicht angemeldet
Anmelden | Hilfe
 

Königsberg, Prägestätte

Königsberg (heute Kaliningrad), ehemals Hauptstadt der Provinz Ostpreußen, beherbergte seit dem Mittelalter die wichtigste Münzstätte des Deutschen Ordens. Nach einer vorübergehenden Ruhephase wurde die Prägetätigkeit 1525 nach der Belehnung des Herzogtums Preußen durch den polnischen König Sigismund I. wieder aufgenommen. Gemünzt wurden sämtliche Münzsorten des polnischen Münzsystems von Dukaten, Talern, Talerteilstücken bis zu Schillingen, Groschen und Kleinmünzen. Anfang des 18. Jahrhunderts ließ die Prägetätigkeit stark nach, bis sie Mitte des 18. Jahrhunderts zeitweise ganz eingestellt wurde. Mit der Einführung des Graumannschen Münzfußes 1750 wurde die Prägestätte neu eingerichtet und nahm den Betrieb wieder auf. 1751 bekam Königsberg das Münzstättenzeichen "E" zugeteilt. Geprägt wurden vor allem Dritteltaler, Tympfe und Kleinmünzen. Während der Besetzung der Stadt durch russische Truppen (1758-1762) im Siebenjährigen Krieg blieb der Betrieb aufrecht erhalten, jedoch zeigten die Münzen während dieser Zeit das Bild der russischen Kaiserin Elisabeth. Nach der Besetzung und Erneuerung des 14-Taler-Fußes erfolgte die Prägung vor allem von Talern in größerem Umfang. Zum Ende des 18. Jahrhunderts nahm die Prägetätigkeit wieder ab, bis sie 1797 gänzlich eingestellt wurde. 1802 wurde die Prägestätte geschlossen.


Von "http://www.numispedia.de/K%F6nigsberg%2C_Pr%E4gest%E4tte"

Diese Seite wurde bisher 1421 mal abgerufen. Diese Seite wurde zuletzt geändert um 20:22, 25. Jan 2007. Inhalt ist verfügbar unter der Creative Commons.


[Hauptseite]
Hauptseite
Letzte Änderungen
Zufälliger Artikel
Aktuelle Ereignisse

Seite bearbeiten
Diskussion
Versionen
Was zeigt hierhin
Verlinkte Seiten

Spezialseiten
Kontakt