Hauptseite | Letzte Änderungen | Seite bearbeiten | Versionen

Druckversion | Lizenzbestimmungen

Nicht angemeldet
Anmelden | Hilfe
 

Hirschgulden

Hirschgulden nennt man die in Württemberg 1622 und 1623 geprägten Kipper-Gulden, die auf einer Seite einen liegenden Hirsch mit der Wertzahl 60 (Kreuzer) zeigen. Das württembergische Wappen hat als Bild drei Hirschstangen, und deshalb erscheint der Hirsch oft auf württembergischen Münzen als Schildhalter oder in ähnlicher Funktion. Hirschgulden wurden in den württembergischen Münzstätten Stuttgart (Mzz. S oder ohne Mzz.), Christophstal (bei Freudenstadt, Mzz. CT oder C), Tübingen (Mzz. T) und Berg (heute Stadtteil von Stuttgart, Mzz. Mohrenkopf) geprägt. Auch halbe Hirschgulden wurden ausgegeben, die genauso aussehen, nur hat der Hirsch vor sich die Wertzahl 30, sowie doppelte Hirschgulden, die zwei gegeneinander liegende Hirsche zeigen, in der Mitte zwischen ihnen eine Kartusche mit der Wertzahl 120. Diese geringhaltigen Kippermünzen wurden in großen Mengen produziert, aber am Ende der Kipperzeit verboten, gegen gutes Geld eingewechselt und aus dem Verkehr gezogen, so dass sie heute verhältnismäßig selten sind. Sie kommen meist in schlechter Erhaltung vor. Gut erhaltene Exemplare sind selten.

400px

Von "http://www.numispedia.de/Hirschgulden"

Diese Seite wurde bisher 2810 mal abgerufen. Diese Seite wurde zuletzt geändert um 17:24, 10. Dez 2005. Inhalt ist verfügbar unter der Creative Commons.


[Hauptseite]
Hauptseite
Letzte Änderungen
Zufälliger Artikel
Aktuelle Ereignisse

Seite bearbeiten
Diskussion
Versionen
Was zeigt hierhin
Verlinkte Seiten

Spezialseiten
Kontakt