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Haupthandelsmünze

Heute betrachten wir es als selbstverständlich, dass wir mit Münzen und/oder Noten bezahlen, die auf die entsprechende Währung ausgestellt sind. Dies war jedoch nicht immer so. Jahrhundertelang wurden internationale Zahlungen in spanischen Piastern (à 8 Real Silber), französischen Ecus (zuerst à 3 livres, später à 6 livres tournois) oder in reichsdeutschen Thalern (mit abnehmendem Wert) geleistet. Die Währungen der einzelnen Regionen wurden laufend an deren Kurse angepasst. So zirkulierten ab 1753 im Deutschen Reich hauptsächlich Conventions Thaler à 1/10 Mark Silber (23.385 gr. fein) die jedoch bereits 1 1/3 Reichstaler wert waren. In Österreich galten diese Speciesthaler (da effektiv geprägt) 2 Gulden, in Bayern und und weiten Teilen Süddeutschlands jedoch 2 2/5 Gulden. In Teilen Thüringens wurden diese Speciesthaler zu 34 bis 36 Groschen bewertet statt zu 32 Groschen, wie in Norddeutschland. In Süddeutschland wurden nach 1800 die Conventionsthaler durch die Kronentaler verdrängt. Diese Kronentaler galten damals einheitlich 2 7/10 Gulden (2 Gulden 42 Kreuzer) und machten den offiziellen 24-Guldenfuss obsolet. 1837 ging man dann ganz offiziell zum 24 1/2 Guldenfuss über, was dem Kronentalerfuss besser entsprach.

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