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Hintergrund:Harz

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Der Harz, bis ins Mittelalter Hart (= Bergwald) genannt, ist das nördlichste Mittelgebirge in Deutschland und das höchste Gebirge Norddeutschlands, höchster Berg ist der Brocken mit 1141 Metern. Anteil am Harz haben die Bundesländer Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.
Der Harz ist reich an Bodenschätzen, schon in der Antike wurde hier Bergbau betrieben. 968 entdeckte man bedeutende Silbervorkommen am Rammelsberg bei Goslar. Aus dem gewonnenen Silber wurden z.B. Sachsenpfennige geprägt. Die Landesherren vergaben Erzlagerstätten als Lehen an Klöster, Städte und Verbände, und die Stadt und Region um Goslar erlebte einen wirtschaftlichen Aufschwung. Durch Kriege und Seuchen wie die Pest kam der Bergbau Mitte des 14. Jahrhunderts aber zum Erliegen, große Teile des Harzes wurden entvölkert. Im 16. Jahrhundert erlebte der Harzer Bergbau eine erneute Blütezeit, zahlreiche Bergarbeiterstädte wurden gegründet, neue Erzgruben erschlossen und Bergleute aus allen Teilen Deutschlands angeworben, besonders aus dem Erzgebirge, sie brachten auch die Sage vom Wilden Mann mit. Seine Spuren sind bis heute an vielen Orten zu finden.
Im Harz gab es mehrere Prägestätten: Clausthal, Goslar, Stolberg, Zellerfeld.
Bekannt sind auch die Harzer Rechenpfennige, zwar in geringerer Zahl geprägt und weniger verbreitet als die der Nürnberger Rechenpfennigmacher, stehen sie in künstlerischer Qualität aber in nichts nach.

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