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Hanau, Prägestätte

Die erste urkundliche Erwähnung von Hanau stammt aus dem Jahre 1143. Die Stadt liegt östlich von Frankfurt am Main. Die Münzstätte ist aus der Münzstätte Babenhausen hervorgegangen, die 1603 durch Graf Philipp Ludwig II. nach Hanau in unmittelbare Nähe der Johanniskirche verlegt wurde. Innerhalb der Stadt hat die Münzestätte mehrfach ihren Standort gewechselt. Nachweislich prägte man von 1658 bis 1672 in der "Herrenmühle", zwischen 1681 und 1722 wurde die Münzstätte in das Haus »Zur Gerste« in der heutigen Altstadt verlegt. Danach prägte man bis zur Schließung im Jahre 1802 im Frankfurter Tor.

Prägetätigkeit

In der Münzestätte Hanau wurden durchgehend praktisch alle Nominale hergestellt. Unter anderem auch für die Grafschaft Nassau-Dillenburg.

Die letzte Prägung war ein Bieberer Ausbeutetaler. Die letzten Jahrgänge 1800 und 1802 sind äußerst selten.

Münzzeichen, Münzmeister und Stempelschneider


Münzmeister Zeitraum Münzzeichen
Johann Martin Ganser (1647 ?) 1658-1674 I.M.G., M.G.
Sebastian Muller 1674-1695 S.M.
Engelhard Johann Krull 1737-1742 E.I.K., E.K.
Johann Jacob Encke 1740-1770 I.I.E., J.J.E., J.JE., E.
Christian Ludwig Röder 1771-1784 C.L.R.
Jacob Friedrich Heerwagen 1785-1821 I.F.H., F.H.


Stempelschneider Zeitraum Münzzeichen
Christian Lebrecht Schild 1740-1749 C.L.S., S.
Hieronymus Damiset 1756-1764 H.D.
Charlotte Rebecca Damiset 1761-1765 C.R.D., D.
Georg Ludwig Schepp 1765-1768 (1771-?) S.
Karl Ludwig Holzheimer 1775-1786 H.


Von "http://www.numispedia.de/Hanau%2C_Pr%E4gest%E4tte"

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