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Halberstadt, Prägestätte

Die Gründung des Bistums Halberstadt geht auf Karl den Großen zurück. Vermutlich geschah es 804 bzw. 805. Es dauerte dann noch gut 170 Jahre, bis 974 Kaiser Otto II. dem Bischof Hildeward ( Einem Grafen von Werla 968 – 996 ) die Rechte für Münze und Zoll verliehen hat. Allerdings zunächst für den Ort Seligenstadt ( dem heutigen Osterwieck ) wo sich vermutlich der Sitz des Bistums in der ersten Zeit, nach seiner Gründung befand ( vgl. Lindecke, Harzzeitschrift 1885, S. 353 ff ). Das Münzrecht war dem Altar des heiligen Stephanus in der Stiftskirche zu Seligenstadt verliehen. Die Verleihung dieses Münzrechtes wird von einer Merkwürdigkeit begleitet. Am 04. Juli 984 erweitert König Otto III. dieses Privileg des Bischofs auf den Ort Halberstadt selbst und das schloss nunmehr auch das Marktrecht, den Zoll und Königsbann ein. Wiederum sechs Jahre später, wir schreiben inzwischen den 13. September 992, lässt sich Bischof Hildeward von Otto III. diese Münzprivilegien sowohl für Halberstadt als auch für Seligenstadt bestätigen. Man kann daraus ersehen, dass der Bischof sehr wohl ein starkes Interesse daran hatte, in Halberstadt bzw. Seligenstadt Münzen zu Prägen. Doch die ältesten Halberstädter Münzen gingen von seinem Nachfolger, Bischof Arnulf 996 – 1023 aus ?


Von "http://www.numispedia.de/Halberstadt%2C_Pr%E4gest%E4tte"

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