Groten
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Groten (in Oldenburg Grote, plural: Grote) Kurzform für Groten Turnos (abgeleitet vom Gros tournois), der Groten entstand Anfang des 14. Jahrhunderts an der Unterweser und ersetzte den Pfennig als Hauptwährungsmünze. Am Anfang galt der Groten noch 4 meißnische Pfennige, verschlechterte sich aber mit der Zeit immer mehr. Der Silbergehalt verringerte sich von 2,386 Gramm (1405) auf 0,206 Gramm (1752). Der letzte silberne Groten (zu 5 Schwaren = 1/72 Taler) wurde 1870 ausgeprägt, Halbgroten wurden bereits ab 1800 in Kupfer geprägt. In Hamburg rechnete man den Groten nach flämischer Einteilung zu 1/12 Schilling. Er wurde allerdings nie ausgeprägt sondern nur als Rechnungsmünze betrachtet.
Stadt Bremen, Groten 1754
Siehe auch
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