Gotha, Prägestätte
Seitenkategorien: Prägestätten
Gotha, bereits im Mittelalter Standort einer Prägestätte der Landgrafen von Thüringen bzw. der Markgrafen von Meißen. Die Stadt Gotha besaß selber kein Münzrecht, prägte aber im 13.-15. Jahrhundert als Pächterin eigene Münzen. Vom 16. bis 18. Jahrhundert prägte die Münzstätte für die Herzöge von Sachsen-Gotha bzw. ab 1680 für Sachsen-Gotha und Altenburg. Herzog Ernst I. von Sachsen-Coburg und Gotha (1806-1844) ließ die Prägestätte neu einrichten, während dieser Zeit ruhte der Betrieb bis 1828. 1838 erfolgte die Schließung der Münzstätte.
![[Hauptseite]](/stylesheets/images/numispedia.gif)