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Goslar, Prägestätte

Goslar, im Harz gelegene Stadt und seit dem 11. Jahrhundert Reichsmünzstätte. Kaiser Heinrich III. (1039 - 1056) verlieh der Reichsstadt Goslar das Münzrecht. 1219 bekam die Stadt das Aufsichtsrecht für die kaiserliche Prägestätte verliehen und 1290 das städtische Münzrecht mit gleichzeitiger Übertragung der Reichsvogtei. Bekannte Prägungen aus Goslar sind die Otto-Adelheid-Pfennige, Simon- und Judas-Pfennige (auch Bauerngroschen genannt), Mathiasgroschen und Mariengroschen. Großmünzen (Taler) wurden bis 1717 geprägt. Die letzten Prägungen in Goslar entstanden 1763-1764 unter Heinrich Christoph Rudolph Friese.

Abgeleitet vom Stadtnamen war Gosler die Bezeichnung für einen Scherf der Stadt Goslar, im 16. Jahrhundert wurden auch andere westfälische Kleinmünzen so genannt. Als Teil der Gedenkmünzenserie UNESCO-Weltkulturerbe wird die Stadt Goslar 2008 auf einer 100 -Goldmünze vertreten sein.

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