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Goldwährung

Die Goldwährung war die Edelmetallwährung, bei der der Nennwert der Goldmünzen dem Metallwert entsprach, während die Silbermünzen unterwertig, als Scheidemünzen, ausgegeben wurden. Die unvermeidlichen Schwankungen im Wertverhältnis der Metalle zueinander, die bei der Doppelwährung immer wieder dazu führten, daß entweder Silber oder Gold unterbewertet war, ins Ausland abfloß und eingeschmolzen wurde, konnten sich bei der Goldwährung nicht schädlich auswirken, denn der Wert der Goldmünzen entsprach ja immer dem Goldpreis, und der Metallwert der Silbermünzen lag immer unter ihrem Nennwert, so daß es keinen Anreiz gab, sie einzuschmelzen.

Die Goldwährung als durchdachtes System wurde zuerst in England 1816 eingeführt. Deutschland ging 1873 zur Goldwährung über, ebenso die skandinavischen Länder, 1875 die Niederlande, ab 1876 die Lateinische Münzunion. Siehe auch Monometallismus.

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