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Goldmark

Die Goldmark war die Währung des deutschen Kaiserreiches von 1871 bis 1918. Der Ausdruck "Goldmark" ist erst nach 1914, zur Unterscheidung gegenüber der durch Inflation entwerteten Papiermark entstanden. Die Währung hieß offiziell Mark. Die Goldmark war eine goldgedeckte Währung, das heißt, die Münzen besaßen einen inneren Wert in Edelmetall, waren also Kurantmünzen. Die höchsten Münzwerte waren dementsprechend in Gold geprägt. Der Edelmetallgehalt orientierte sich dabei am Pfund Sterling, das recht genau 20 Mark entsprach.

Neben den Münzen gab es noch Geldscheine, die bis zum 4. August 1914, mit der Zusicherung versehen waren, sie jederzeit in gesetzliche Zahlungmittel (also Goldmünzen) umtauschen zu können. Nach 1914 wurde diese Einlösungspflicht aufgehoben.

Am 26.07.2001 wurde zum Abschied der Deutschen Mark eine Gedenkmünze zu 1 DM geprägt. Sie besteht aus 12 Gramm 999,9/000 Gold und trägt aus rechtlichen Gründen die Aufschrift "DEUTSCHE BUNDESBANK" (statt "BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND"). Im Volksmund wird diese Prägung Goldmark genannt. Es war die einzige Goldmünze in D-Mark und die erste deutsche Goldmünze seit 1915.

Goldmark von 2001
Goldmark von 2001


Von "http://www.numispedia.de/Goldmark"

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