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Gerätegeld

Gerätegeld nennt man vormünzliche Zahlungsmittel, die noch erkennbar die Form von Gebrauchsgegenständen haben, aber so weit verkleinert und vereinfacht sind, dass sie nicht mehr für ihren ursprünglichen Zweck gebraucht werden können. Gerätegeld ist eine Stufe auf der Entwicklung vom Tauschhandel zur Geldwirtschaft. Gegenstände wie Spaten, Messer, Beile oder Lanzenspitzen konnten zuerst als Wertmaßstab für andere Waren dienen, und wenn die Bewertung der Waren in z. B. Bronzebeilen sich dann durchgesetzt hatte, wurden Bronzebeile für den Handel hergestellt, die nicht mehr als Werkzeug verwendbar zu sein brauchten. Sie wurden ja nur noch wie Geld gezählt.

Bild:Beile_04.jpg

Bronzebeil der Milagro-Quevedo-Kultur, Ecuador, ca. 800-1500 n. Chr.

Das Beil ist 10 cm lang, sehr dünn und nur 16 g schwer.

Von "http://www.numispedia.de/Ger%E4tegeld"

Diese Seite wurde bisher 1114 mal abgerufen. Diese Seite wurde zuletzt geändert um 20:37, 17. Nov 2005. Inhalt ist verfügbar unter der Creative Commons.


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