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Görlitzer Schekel

Görlitzer Schekel - Medaillen in Silber, Zinn und anderen unedlen Metallen mit nachgeahmten Motiven des Schekel aus dem 1. jüdischen Aufstand (66 - 70 AD). Ihr Vorkommen läßt sich bis ins 16. Jh. zurückverfolgen. Ihre Bezeichnung verweist auf die Stadt Görlitz. Dort wurde in den Jahren 1481 - 1489 eine Nachbildung des Heiligen Grabes von Jerusalem errichtet, das sich zu einer gut besuchten Pilgerstätte entwickelte. Görlitzer Schekel wurden von den Pilgern gern als Amulette getragen und fälschlich für den Münztyp der 30 Silberlinge des Judaslohns gehalten.

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Bei der Nachahmung der Görlitzer Schekel ging man mit dem Schekel der Vorlage recht freizügig um. Auf dem Avers wurde der ursprüngliche Kelch mit dem Schriftzug in paläo-hebräischen Lettern darüber zu einem Räuchergefäß mit aufsteigender Rauchwolke umgedeutet. Im Revers verwandelte sich der ursprüngliche Zweig des Granatapfels in einen Lorbeerzweig. Die Umschriften sind in der modernen hebräischen Quadratschrift gehalten, die zur Prägezeit der originalen Vorlage noch unbekannt war.

Von "http://www.numispedia.de/G%F6rlitzer_Schekel"

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