Frankfurt am Main, Prägestätte
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Frankfurt am Main, mittelalterliche Reichsmünzstätte (vor allem Goldgulden); 1555 erhielt die Stadt das volle Münzrecht und prägte auf eigene Rechnung. Die Prägung erfolgte nach dem Leipziger Münzfuß, ab der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts nach dem Konventionsfuß. Ab 1866 erfolgte die Prägung unter preußischer Führung mit dem Münzzeichen C, geprägt wurden Doppeltaler, Vereinstaler und Kleinmünzen. Ab 1872 wurden in Frankfurt Reichsmünzen für das Deutsche Kaiserreich geprägt. 1879 erfolgte die Stilllegung der Prägestätte.
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