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Fiorino d?oro

Der Fiorino d'oro war quasi der Krügerrand des Mittelalters. Er wurde in fast unveränderter Form von 1252 bis 1533 in Florenz geprägt und enthielt 3.54 Gramm Gold in fast reiner Form. 1252 entsprach er genau einer Lira (20 Soldi), stieg aber dann immer weiter im Wert an. 1275 30 Soldi, 1286 36 Soldi, 1296 40 Soldi, 1302 51 Soldi, 1324 60 Soldi, 1356 70 Soldi, 1448 85 Soldi, 1471 108 Soldi und 1533 150 2/3 Soldi (über 7 1/2 Lire). 1534 wurde der ursprüngliche Fiorino d'oro durch den Scudo nach französischem Vorbild ersetzt. 1765 bis 1790 wurde erneut ein Fiorino d'oro in Florenz geprägt und 1826 führte Florenz und damit die Toskana eine auf einem Silberfiorino basierende Währung à 100 Quattrini ein. Dieser Fiorino enthielt 6,88 Gramm Silber (916/1000) und entsprach 1 2/3 alter toskanischer Lira (à 60 Quattrini). Damit galt der Zechhino 13 1/3 Lire, was mit dem Wert des urspünglichen Fiorino d'oro in etwa vergleichbar ist. 1859 verlor die Toskana ihre Eigenstaatlichkeit und ihre Währung und schloss sich Italien an. Der Kurs der toskanischen Lira galt 84 Centesimi und der Fiorino 1,40 Lire (LMU).


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