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Euro-Banknoten

Seit dem 01.01.2002 sind sie im Umlauf zu finden, die 7 Nominalwerte der Euro-Währung.
Es gibt diese Stückelungen: 5, 10, 20, 50, 100, 200 und 500 Euro. Im Gegensatz zu den Euromünzen sind die Euro-Geldscheine nicht mit länderspezifischen Rückseiten ausgestattet worden, das Design ist für alle Mitgliedsländer auf beiden Seiten gleich.
Damit keine nationalen Eifersüchteleien entstehen, hat man außerdem neutrale Motive gewählt, die verschiedene Epochen der Baukunst darstellen sollen.
Der 5-Euro-Schein hat als vorherrschende Grundfarbe die Farbe grau, er ist 120 * 62 mm groß und als Motiv wählte man die Klassik.
Der 10-Euro-Schein hat als vorherrschende Grundfarbe die Farbe rot, er ist 127 * 67 mm groß und als Motiv wählte man die Romanik.
Der 20-Euro-Schein hat als vorherrschende Grundfarbe die Farbe blau, er ist 133 * 72 mm groß und als Motiv wählte man die Gotik.
Der 50-Euro-Schein hat als vorherrschende Grundfarbe die Farbe orange, er ist 140 * 77 mm groß und als Motiv wählte man die Renaissance.
Der 100-Euro-Schein hat als vorherrschende Grundfarbe die Farbe grün, er ist 147 * 82 mm groß und als Motiv wählte man den Barock und das Rokkoko.
Der 200-Euro-Schein hat als vorherrschende Grundfarbe die Farben gelb-braun, er ist 153 * 82 mm groß und als Motiv wählte man die Eisen- und Glasarchitektur.
Der 500-Euro-Schein hat als vorherrschende Grundfarbe die Farbe lila, er ist 160 * 82 mm groß und als Motiv wählte man die moderne Architektur des 20. Jahrhunderts.

Alle Scheine verfügen über moderne Sicherheitsmerkmale:

Auf der Rückseite befindet sich die Seriennummer, zweimal angebracht. Sie besteht aus einem Buchstaben sowie einer elfstelligen Ziffer. An dem Buchstaben ist das Ausgabeland der Banknote erkennbar, dabei gilt diese Zuordnung:

Banknoten mit dem Buchstaben "R" sind bisher noch nicht ausgegeben worden, Luxemburg bezieht seine Banknoten von anderen Zentralbanken.
Auf der Vorderseite ist auch eine Buchstaben-/Zahlenkombination zu finden, die Aufschluss über die Druckerei gibt sowie über den Druckbogen. Sie ist an unterschiedlicher Stelle zu finden, bei den Werten zu 10, 20, 100 und 500 Euro inmitten eines Sterns mittig, bei der Banknote zu 5 Euro etwa mittig in der linken Hälfte der Vorderseite, bei 50 Euro weit rechts auf der Vorderseite und bei der Banknote zu 200 Euro unten mittig um 90 Grad gedreht.
Auch diese Buchstaben sind entschlüsselt und bedeuten:

Da Dänemark, Schweden und Großbritannien nicht an der Währungsunion teilnehmen, sind die Buchstaben A, B und S nur reserviert. Die ausgebende Zentralbank und die Druckerei müssen nicht unbedingt aus demselben Land stammen - so existieren Banknoten zu 5 Euro, welche als Länderkennung das "P" tragen und als Druckerei ebenfalls ein "P", es gibt Banknoten zu 50 Euro aus Portugal ("M"), die als Druckereikennung ein "H" (Thomas de la Rue) tragen.
Im Jahr 2002 wurden insgesamt 4,78 Milliarden Banknoten mit einem Wert von 115,005 Milliarden Euro gedruckt.
Im Jahr 2003 wurden insgesamt 3,092 Milliarden Banknoten mit einem Wert von 103,613 Milliarden Euro gedruckt.
Im Jahr 2004 wurden insgesamt 1,579 Milliarden Banknoten mit einem Wert von 107,984 Milliarden Euro gedruckt.
Im Jahr 2005 wurden insgesamt 3,63 Milliarden Banknoten mit einem Wert von 185,85 Milliarden Euro gedruckt.
Im Jahr 2006 wurden insgesamt 7 Milliarden Banknoten mit einem Wert von 186 Milliarden Euro gedruckt.
Für 2007 sind 6,3 Milliarden Banknoten mit einem Wert von 260 Milliarden Euro geplant.

Weblinks

Von "http://www.numispedia.de/Euro-Banknoten"

Diese Seite wurde bisher 50660 mal abgerufen. Diese Seite wurde zuletzt geändert um 20:49, 27. Okt 2012. Inhalt ist verfügbar unter der Creative Commons.


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