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Erfurt, Prägestätte

Erfurt; bereits im frühen Mittelalter war Erfurt Sitz einer Prägestätte des Erzstiftes bzw. Kurfürstentums Mainz. Im 14. Jahrhundert pachtete die Stadt Erfurt die Prägestätte zunächst und kaufte sie schließlich. Damit ging das Münzrecht an die Stadt über. Ab 1548 ließ die Stadt Kleinmünzen, Taler und Talerteilstücke prägen. Vor allem zu Beginn des 17. Jhdt. wurden sehr viele Taler, auch Kippertaler geprägt. 1629 mußte die Stadt 1000 Reichstaler Strafe zahlen, weil sie ihr Münzrecht nicht nachweisen konnte.

Ab 1631 wurden unter schwedischer Besetzung schwedische Taler und Dukaten, aber auch städtische Taler und Groschen geprägt. Von 1633 ist ein sehr seltener Stadtansichtstaler bekannt.

1664 verlor Erfurt seine Selbstständigkeit wieder an Mainz, die Prägestätte blieb in Betrieb, prägte aber fast nur noch Kleinmünzen. 1802 fiel Mainz an Preußen und die Prägestätte wurde geschlossen.


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