Dreikreuzer
Ursprünglich österreichische Groschenmünze zu 3 Kreuzern, die Prägung begann etwa Mitte des 16. Jahrhunderts. Nach der Münzordnung vom 29. Juli 1551 wurden die Dreikreuzer aus Billon mit einem Feingehalt von 455/1000 Silber bei einem Rauhgewicht von 2,475 Gramm geprägt. Im Dreißígjährigen Krieg (1618-1648) begann die Massenprägung der Dreikreuzer, hauptsächlich zur Bezahlung österreichischer Truppen. Der Dreikreuzer verbreitete sich jetzt schnell und wurde von anderen Münzständen, vor allem in Süddeutschland und Schlesien (dort Böhm genannt) nachgeprägt. Die österreichischen Dreikreuzer zeigen meist auf einer Seite das Brustbild des Kaisers mit der Wertzahl 3 und auf der anderen Seite den Reichsadler. Wegen dem Bild des Kaisers wird die Münze auch Kaisergroschen genannt.
Österreich-Ungarn 3 Kreuzer 1800 (Kupfer)
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