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Dezentrierung

Diese Unterseite gehört zum Thema:Fehlprägung. Mehr über "Thema"-Seiten erfahren Sie im Diskussionsthread (http://www.numismatikforum.de/ftopic8877.html) im Numismatikforum.


Von einer Dezentrierung spricht man, wenn der Stempel den Rohling nicht zentrisch trifft. Das kann zum einen daran liegen, daß einer der Stempel nicht gerade eingesetzt wurde (einseitige Dezentrierung) oder der Rohling wurde nicht schnell genug zugeführt (beidseitige Dezentrierung). Zu Zeiten der Handprägung waren Dezentrierungen noch an der Tagesordnung, bei der modernen, computergestützten Maschinenprägung sind sie deutlich seltener, zumal strenge Qualitätsrichtlinien zur Aussortierung und Vernichtung der meisten fehlgeprägten Stücke führen. Geringe Dezentrierungen kommen trotzdem immer mal wieder vor. Moderne Maschinen prägen bis zu 1000 Münzen pro Minute (fast 17 pro Sekunde !), da reicht ein Bruchteil einer Sekunde als Verzögerung aus und die Münze liegt nicht mehr 100%ig im Prägestock. Geringe Dezentrierungen (bis ca. 10%) sind daher relativ häufig.

5 Rentenpfennig 1924 A, ca. 15% dezentriert

5 Rentenpfennig 1924 A, ca. 15% dezentriert


10 Pfennig 1917 A, ca. 50% dezentriert

10 Pfennig 1917 A, ca. 50% dezentriert

Von "http://www.numispedia.de/Dezentrierung"

Diese Seite wurde bisher 2420 mal abgerufen. Diese Seite wurde zuletzt geändert um 18:52, 9. Jun 2005. Inhalt ist verfügbar unter der Creative Commons.


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